Jahreslosung 2018:
Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben
von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 21,6

Am 28. Juli 2010 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Wasser als Menschenrecht anerkannt. Nicht alle Staaten stimmten dieser Entscheidung zu, von den damals 191 Staaten enthielten sich immerhin 41. Einer ihrer Gründe war, dass es vielfach zu kostspielig wäre, die Versorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten. Wasser ist also auch heute noch ein kostbares Gut, auch wenn wir es uns in unseren Breiten häufig nicht vorstellen können. Die Jahreslosung für 2018 ist ein Vers aus der Offenbarung des Johannes und auch hier steht Wasser im Mittelpunkt, ein besonderes, ‚lebendiges‘ Wasser, das, anders als oben angemahnt, auch noch umsonst angeboten wird.

Es ist nicht das einzige Mal, dass Wasser als Bild für die Sehnsucht des Menschen nach Gott gebraucht wird, in den Psalmen ist das Bild mehrmals zu finden, so in Psalm 63, in dem David schreibt „Es dürstet meine Seele nach dir, mein Leib verlangt nach dir“.

Der Durst oder das Verlangen nach Gottes Gnade und Gegenwart findet sich aber auch im neuen Testament, so in der Geschichte, in der Jesus die Samaritanerin am Jakobsbrunnen trifft. Auch ihr bietet er ganz besonderes Wasser an: „Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten“. (Johannes 4, 13f). Ihre Entscheidung, sich auf dieses Angebot einzulassen, verändert ihr Leben.

Und auch das Angebot aus der Offenbarung des Johannes ist großzügig und kann unser Leben verändern. Denn wir müssen uns das lebendige Wasser nicht etwa erarbeiten, wir bekommen es umsonst, aus seiner Gnade heraus, um unseren Durst nach Gottes Gegenwart zu stillen. Es ist eine Sehnsucht, die schmerzlich sein kann wie Durst, ein Verlangen, das nur durch das lebendige Wasser wirklich gestillt werden kann, auch wenn wir immer wieder versuchen, sie durch das Jagen nach Erfolg, Geld und anderen irdischen Gütern zu erfüllen. Aber es ist allein Gott, der uns durch seinen Sohn Jesus den Weg zur Quelle eröffnet, damit wir unseren Lebensdurst an der Quelle stillen können, die er für uns bereitet.

Wer den Blick über den Vers der Jahreslosung hinaus richtet auf den folgenden Vers, der erhält noch eine weitere Zusage: „Wer überwindet, der wird dies ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.“ Gott will unser Gott und Vater sein, er will uns als seine Kinder. Und diese Zusage macht Hoffnung und stillt die Sehnsucht im kommenden Jahr, aber auch noch weit darüber hinaus.

Thomas Korthals

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. und im Bund freier evangelischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Seid alle zu Advent und Weihnachten herzlich gegrüßt!

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