Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.
(1 Sam 7,3)

Wir leben (Gott sei Dank!) in einem Land, in dem wir frei sind und diese Freiheit auch in nahezu jedem Bereich unseres Lebens ausleben dürfen. Wir dürfen unseren Beruf frei wählen oder die politische Partei, die uns am meisten zusagt. Wir können aus einem verschwenderisch großen Angebot an Nahrungsmitteln wählen und uns unsere Freunde und Ehepartner selbst aussuchen. Wir können auch unsere Religion und unseren Glauben frei bestimmen. Dank unserer vielen Informationsmedien gibtes auch bei diesem Thema einen scheinbar unerschöpflichen Vorrat. Warum nicht von allem ein bisschen, dann sind wir auf der sicheren Seite?!

Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut.
(Matthäus 2,10)

Im Licht von Städten sehen wir oft nicht viele Sterne. Und wenn wir an einem Ort ohne störendes Licht den Sternenhimmel betrachten, sehen wir zwar Sterne, doch erkennen (wenn überhaupt) nur ein paar Formationen und Sterne..

Zu früheren Zeiten war das anders: da waren die Sterne eine Orientierungshilfe nicht nur für Seefahrer und Wünstendurchquerer; da haben sich die Menschen auf Grund ihrer Erfahrungen auf den Lauf der Sterne verlassen. Da erscheint es beinahe konsequent, dass Menschen (damals wie heute) einen direkten Einfluss der Sterne auf das menschliche Leben ausmachen. Doch schon in der Schöpfungsgeschichte werden die Gestirne an ihren Platz verwiesen: sie sind keine Gottheiten, haben keine Macht und keinen Einfluss, sondern sind von Gott geschaffen und mit einer Aufgabe versehen. Mose und die Propheten warnen vor Aberglauben, der mit dem Glauben an die Macht der Sterne zusammenhängt.

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir,
mein Seufzen war dir nicht verborgen.
(Psalm 38,10)

Obwohl dieser Vers aus Psalm 38 die Klage eines Kranken ausdrückt, möchte ich seinen Inhalt auch noch auf andere Weise interpretieren. Es ist von „Sehnen“ und „Seufzen“ die Rede, zwei Begriffe, die in der Alltagssprache heutzutage nur noch selten verwendet werden. Nur in abgewandelter Form benutzen wir Worte wie „Sehnsucht“ oder „ich sehne mich nach etwas oder jemand“, um auszudrücken, dass ein Verlangen in uns schwelt, dass nicht ohne weiteres gestillt werden kann. Wir alle haben unsere kleinen und großen Sehnsüchte, von denen die meisten aber nur selten erfüllt werden. Aber ist es nicht gerade das, was uns antreibt und weitermachen lässt?

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. und im Bund freier evangelischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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