Als sie den Stern sahen, wurden sie hoch erfreut.
(Matthäus 2,10)

Im Licht von Städten sehen wir oft nicht viele Sterne. Und wenn wir an einem Ort ohne störendes Licht den Sternenhimmel betrachten, sehen wir zwar Sterne, doch erkennen (wenn überhaupt) nur ein paar Formationen und Sterne..

Zu früheren Zeiten war das anders: da waren die Sterne eine Orientierungshilfe nicht nur für Seefahrer und Wünstendurchquerer; da haben sich die Menschen auf Grund ihrer Erfahrungen auf den Lauf der Sterne verlassen. Da erscheint es beinahe konsequent, dass Menschen (damals wie heute) einen direkten Einfluss der Sterne auf das menschliche Leben ausmachen. Doch schon in der Schöpfungsgeschichte werden die Gestirne an ihren Platz verwiesen: sie sind keine Gottheiten, haben keine Macht und keinen Einfluss, sondern sind von Gott geschaffen und mit einer Aufgabe versehen. Mose und die Propheten warnen vor Aberglauben, der mit dem Glauben an die Macht der Sterne zusammenhängt.

Herr, all mein Sehnen liegt offen vor dir,
mein Seufzen war dir nicht verborgen.
(Psalm 38,10)

Obwohl dieser Vers aus Psalm 38 die Klage eines Kranken ausdrückt, möchte ich seinen Inhalt auch noch auf andere Weise interpretieren. Es ist von „Sehnen“ und „Seufzen“ die Rede, zwei Begriffe, die in der Alltagssprache heutzutage nur noch selten verwendet werden. Nur in abgewandelter Form benutzen wir Worte wie „Sehnsucht“ oder „ich sehne mich nach etwas oder jemand“, um auszudrücken, dass ein Verlangen in uns schwelt, dass nicht ohne weiteres gestillt werden kann. Wir alle haben unsere kleinen und großen Sehnsüchte, von denen die meisten aber nur selten erfüllt werden. Aber ist es nicht gerade das, was uns antreibt und weitermachen lässt?

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit,
auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt;
nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk,
das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
(Prediger 3,11)

Urlaubszeit ist auch immer eine Zeit der Entspannung, eine Zeit zum Nachdenken und auch eine Zeit des Genießens. Wenn man auf einer Insel auf der Spitze eines Leuchtturms steht, hat man bei schönem Wetter einen traumhaften Blick über das Meer bis zum Horizont. Man möchte immer weiterblicken und hofft noch ein bisschen weiter als der Horizont zu schauen. Ähnlicher geht es einem, wenn man in den Bergen auf einem Gipfel steht und man die prächtige Bergwelt betrachtet. Gigantische, teilweise Schnee bedeckte und manchmal auch mit schroffen Strukturen versehene Gipfel erblickt man auf andere Berge und erkennt in beiden Fällen – ja „Gott hat alles schön gemacht“.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. und im Bund freier evangelischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Stilletag am 8. Dezember 2018 in der EFG Bochum-Linden – Ein Rückblick und eine Einladung

2018 stilletag gruppeEinen ganzen Tag lang Schweigen, nichts sagen! Wer mich kennt, weiß, wie schwer das für mich ist. Eine Auszeit jetzt, wo doch noch so viel zu tun ist? Und wird es dann nicht verdammt laut in mir… und es kommen Dinge hoch oder Gott sagt etwas zu mir, das ich so gar nicht hören will und in meinem Alltag erfolgreich unterdrücke? Und mit 40 Teilnehmer*innen, wie soll da Ruhe und Stille einkehren?Da war aber auch noch eine andere Stimme in mir, ein tiefes Bedürfnis und Verlangen, mich von Gott berühren und Ihn zu mir sprechen zu lassen.

22.12.2018


Bunt zusammenwachsen

Präsidium und Bereichsleiter des BEFG haben bei einem Klausurtag die Entwicklung des Bundes im Blick auf die Internationalität der Gemeinden besprochen..

16.01.2019