Wie es dir möglich ist:
Aus dem Vollen schöpfend - gib davon Almosen!
Wenn dir wenig möglich ist,
fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!
Tob 4,8

Liebe Geschwister!

Dieser Vers dürfte uns nicht sehr bekannt sein, da wir meistens einen Bogen um die Apokryphen des Alten Testaments machen. Dazu gehört eben auch das Buch Tobit, wir finden es in manchen Bibelausgaben nach Nehemia und vor Judit, einer weiteren Apokryphe. Es handelt von dem frommen Juden Tobit, der nach vielen Schicksalsschlägen am Ende wieder ein glückliches Leben führen kann. Sein Glauben und seine Standhaftigkeit sollen Vorbild sein für alle Juden, die Ähnliches erleiden.

Der Monatsspruch stammt aus einer Rede Tobits an seinen Sohn Tobias. In ihr ermahnt er ihn zu einem guten, gerechten und barmherzigen Leben. Und dazu gehört eben auch das "Almosen geben".

Was nützt es die ganze Welt zu gewinnen und dabei seine Seele
zu verlieren. Gibt es etwas Kostbareres als die Seele.
Mt 16, 26

Das Streben des Menschen nach immer mehr ist etwas von dem wir uns als Christen auch nicht ganz freisprechen können. Der erfolgreiche Job, ein schönes Auto, der nächste noch tollere Urlaub – sind alles Dinge, die immer wieder als erstrebenswerte Ziele genannt werden. Das Streben des Menschen nach Verbesserung ist sicher auch nichts Schlechtes, die Frage ist nur- mit welchen Mitteln und mit welchen Folgen.

Auch wir wollen immer mehr - manchmal auch im Rahmen des Gemeindelebens. Wir wollen noch schönere Gemeinderäume, noch bessere Gottesdienste, tolle Musik und immer eine positive und einladende Ausstrahlung. Klar können gewisse Dinge auch in einer Gemeinde immer besser laufen, aber der Vers ermahnt uns, nicht das wirklich Wesentliche aus dem Auge zu verlieren – unsere Seele.

Und als er einige Zeit dort zugebracht hatte, reiste er ab und durchzog der Reihe nach die galatische Landschaft und Phrygien
Apg. 18, 23

Reisezeit! Es sind Sommerferien. Millionen Touristen machen sich mit Auto, Flugzeug oder Schiff auf, um an ihr ersehntes Ferienziel zu kommen. Man mietet sich ein in Hotels, Ferienhäuser- oder Wohnungen, oder man macht eine luxuriöse Kreuzfahrt. Wenn man die Leute nach dem Urlaub fragt wie es im Hotel oder auf dem Schiff war, bekommt man die Antwort sehr schön und luxuriös. Morgens, Mittags und Abend gab es immer ein Buffet vom Allerfeinsten. Was danach alles weggeschmissen wird ist unvorstellbar. Zur Zeit ist verstärkt Caravaning angesagt. Die Leute fahren mit ihren teuren Wohnmobilen von Stellplatz zu Stellplatz und diskutieren Abends mit anderen Wohnmobilisten über die allgemeine Luftverschmutzung. Aber es regt sich auch Widerstand. Die Reise- und Luftfahrtgesellschaften sind mit den Flugzeugkapazitäten am Ende, die Einwohner der Kulturstätten wie Venedig wehren sich gegen die Kreuzfahrtschiffe, die täglich tausende von Touristen in die Stadt ergießen, oder auf Mallorca werden keine Baugenehmigungen mehr für Hotels erteilt.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. und im Bund freier evangelischer Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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